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Spitzenreiter lässt nichts anbrennen

29.11.2010 08:45 von Peter Friesen (Kommentare: 0)

Verbandsligist Gütersloher TV siegt 3:0

Gütersloh (rast). Obwohl sich Trainer Michael Baumeister einen Kurzurlaub gegönnt hatte, war die Vorbereitung des Gütersloher TV auf die Partie beim Schlusslicht TV Levern von Erfolg gekrönt: Der verlustpunktfreie Spitzenreiter der Volleyball-Verbandsliga gewann mit 3:0 (25:23, 25:19, 25:15).


„Da ist überhaupt nichts angebrannt“, freute sich der Coach über den Auftritt seiner Truppe. Die fand nur im ersten Durchgang nicht so recht ins Spiel. Beim Einspielen war das Netz gerissen, die Zwangspause brachte den Rhythmus durcheinander. Genau im passenden Moment setzte der GTV jedoch wieder Akzente. Baumeister hatte von Beginn an Achim Stuckstätte über die Mitte ins Rennen geschickt. Der rechtfertigte das Vertrauen mit einem soliden Spiel, so dass Thomas Cieslar und Volker Noack mit wechselnden Einsätzen geschont wurden.


Auf der Diagonalposition musste Baumeister improvisieren. Da Robin Osthus sich die Finger verbrannt hatte und nicht spielen konnte, kam erneut Eugen Mizel zum Einsatz. Auch Martin Kunter wurde hier weiter als Alternative ausgebildet. Gelungen war auch der Einsatz von Nico Werbinsky über die kompletten drei Sätze. Ebenso wie Florian Uthoff fand Werbinsky sich gut ein und überzeugte mit einer souveränen Annahme und durchdachten Angriffen.


Wichtig war dem GTV ein Zu-Null-Sieg. „Wir wollten gegen Levern besser spielen, als Gievenbeck“, war Baumeisters Parole gewesen. Die Münsteraner hatte gegen Levern „nur“ 3:1 gewonnen und diesen Satz wollte der Trainer gegen den Verfolger gutmachen: „Wer weiß, wofür das noch einmal gut ist.“


GTV: Spielberg, Hönisch, Stuckstätte, Cieslar, Noack, Mizel, Werbinsky, Kunter, Uthoff.

 

© 2010 Neue Westfälische Gütersloher Zeitung, Montag 29. November 2010


 

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