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Drei Neue füllen die Lücken

03.10.2011 14:29 von Peter Friesen (Kommentare: 0)

VOLLEYBALL: Aufsteiger Gütersloher TV erwartet eine schwere Oberligasaison

VON RALF STEINECKE

 

Gütersloh. Runderneuert starten die Volleyballer des Gütersloher TV in die Oberliga-saison. Als Aufsteiger möchte Michael Baumeister mit seinen drei Neuzugängen möglichst schnell Fuß fassen. "Das wird eine harte Kiste", sagt der Trainer. Mitaufsteiger TSC Münster bleibt eine echte Herausforderung und mit der Einführung der dritten Liga wirft die unklare Auf- und Abstiegsregelung viele Fragezeichen auf.


Vereinfacht wird die Sache auch dadurch nicht, dass Marl und Hörde mächtig aufgerüstet haben. Außerdem schockte die Gütersloher vor dem ersten Anpfiff die Hiobsbotschaft, dass der wichtige Diagonalspieler Robin Osthus in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Knie, Schulter und Achillessehne machen dem Talent schon seit längerem zu schaffen. Jetzt wird Osthus zunächst am Knie operiert. "Ich hoffe, dass er zumindest zum Ende der Saison wieder ins Training einsteigen kann", sagt Baumeister.


Dafür hat der Coach mit Julian Schimek (Bezirksliga), Dominik Kathöfer (Landesliga) und Jannik Schulz (Landesliga) drei echte Rohdiamanten an Land gezogen, die nur noch den nötigen Feinschliff benötigen. Obwohl die drei Neuzugänge aus unterklassigeren Mannschaften kommen, ist Baumeister zuversichtlich, dass sie zünden und sich als die nötigen Verstärkungen erweisen.

Denn nicht nur Robin Osthus muss ersetzt werden, sondern auch Eugen Mizel, der zum Ligakonkurrenten Telekom Post SV Bielefeld wechselte. "Schade, dass Eugen sich so entschieden hat", hätte Baumeister den Universalspieler gerne gehalten. Über die Diagonale soll es jetzt vor allem Julian Schimek mit seinem schnellen Armzug richten. Der Bezirksliga-Spieler aus Warburg war Baumeister beim Pokalspiel aufgefallen. Während erster Sondierungsgespräche war schnell klar, dass die Chemie passte. "Ich hatte einfach Lust darauf, und wenn es was bringt", möchte sich der 19-Jährige gerne weiterentwickeln und nimmt deshalb die 600 Kilometer Fahrstrecke pro Woche gerne in Kauf.

Bisher hat Baumeister von der neu formierten Sechs einen durchweg positiven Eindruck gewonnen. Vor allem die Zusage von Volker Noack, der eigentlich nach der letzten Saison kürzer treten wollte, sorgt für Stabilität auf der Mitte. "Die Jungs ziehen alle hundertprozentig mit", war er besonders von dem Auftreten während des Trainingslagers in Oberwerries begeistert.

Zum Saisonauftakt erwartet der GTV am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle Ost den SSV Hamm – ein Gegner auf Augenhöhe. Besonders in dem Weggang von Marvin Polte sieht Baumeister eine Schwächung der Gäste. Mit einem Sieg will Baumeister schnell das nötige Selbstvertrauen herstellen, um in der Liga zu bestehen.

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